Wenn Ihr Lust habt, kommt einfach mit auf einen kleine Reise der schönsten Stationen; Penang (Malaysia) und Sharjah.
Bilder sagen mehr als 1000 Worte, also los gehts:
Ein Leg, das am frühen morgen startet und von Bangkok nach Penang ging. Im Gegensatz zu den 10-11 Stunden Brechern ein kleiner Hüpfer von knapp 90 Minuten.

Ein toller Sonnenaufgang erwartet uns.

Descent auf FL210

Die Küste von Penang in blaue Farben getaucht

Penang ist ein eher ruhiger Airport, der es aber teilweise in sich hat. Da direkt am Flugplatz AMD und Intel ihre Chipfabrikationen haben, gehen täglich einige Frachter rein und raus. Sie fliegen die begehrten Siliziumplättchen in alle Welt. Ansonsten malayischer Inlandsverkehr und sonstige Asiaten.
Neben uns eine MAScargo 747-200 kurz vor dem Push-Back.

Penang ist darüber hinaus eines der schönsten Flecken Erde, auf denen ich bisher war. Ich kannte vorher nur den Namen der Insel und konnte mir recht wenig darunter vorstellen. Das, was uns dann 3 Tage lang erwartete, hatte alle meine Erwartungen weit übertroffen.


Nach den besagten 3 Tagen ging es dann weiter nach Sharjah. 6 Stunden Flug liegen vor uns und man kippt das gute Kerosin in die Tanks

Viele Touren gehen über Sharjah, einen zentralen Umschlagplatz für LH-Cargo. Für viele Spotter der Totschlägerplatz schlechthin. Aktuell wird ein neues Abfertigungsterminal für Air Arabia gebaut, so dass im Moment leider keine Vorfeldtouren stattfinden. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass eines der letzten Spotterparadise auf Erden auch weiterhin zugänglich bleibt.
Wie unterschiedlich das Wetter trotz Sonne, Sonne und Sonne sein kann, beweisen 2 Anflugbilder von der 12. Nebel am frühen morgen, so dass man in der PLatzrunde nicht einmal vernünftig die Ilsen am Boden zählen kann. Eine Stunde später 40 Grad und 3 Milliarden Prozent Luftfeuchtigkeit. Keine 3 Tage später klare Sicht, 45Grad, aber trockene Luft. Die Frisur hält !! (Auf der Rampe habe ich bei besagten 45 Grad innerhalb von 1 Stunde fast 3 Liter Wasser weggepumpt)

Kurz vor dem Aufschlag mal kurz aus dem Seitenfenster gelichtet, um das Kammerflimmern in Grenzen zu halten

Nach dem Aufsetzen musste man ja durchrollen bis an´s Ende der Bahn. Da bleibt keine Waaaaaaahl

Der approach bei besagtem schönen Wetter und trockener Luft 3 Tage später:

Sharjah (OMSJ) hatte in der Vergangenheit Fotomöglichkeiten geboten, wo man andererorts nur davon träumen kann. Ich erinnere an das gepflegte warten der SAA-Truppe auf die Saha Nuller unter versifften Tragflächen diverser IL-76 auf der Rampe. Edelster russischer Schatten mit einer kleinen Briese Hydrauliköl für zwischendurch. (Wenn der kleine Hunger kommt) Wer´s moderner haben will strackt unter das heilige Bakelit aus Toulouse oder der 747 von Tante Lore
Einfach einmal quer Beet ein paar Aufnahmen aus diversen Stops in Sharjah:












Wenn man dann schon einmal in der Region ist empfiehlt es sich, raus nach Fujarah zu fahren und Regs zu ziehen. Auf dem Weg dahin kommt man an dem kleinen Futtenplatz von Umn Al Quain vorbei, der wirklich mitten in der Wüste liegt und auf dem vor ettlichen Jahren eine IL-76 eine wohl filmreife Notlandung hingelegt hat. Da der Port aber nur über eine geteerte Futtenpiste verfügt, war das natürlich auch gleich das Ende des harten russischen Eisens und so dient die Ilse bis heute als "Gate-Gard" vor dem "Terminal". Wär doch mal was für unser Vereinsheim, oder ?

Wir konnten noch eine AN12 der British Gulf abmetern. Gerade die AN12 sind in Umn Al Quain sehr interessant. Hier ergab sich für mich einmal die einmalige Gelegenheit, zusammen mit 60 Fallschirmspringern aus Deutschland, Holland und UK bei offener Frachraumklappe hinten mitzufliegen. Dies war damals allerdings die AN12 von Aviapusk (UN-11001). Ein Abenteuer sondersgleichen. Alleine das Wendemanöver auf der schmalen Piste vor dem Take-Off glich dem reinsten Chaos. Die halbe Mühle musste raus in den Sand um den 180 Grad Turn auf der Bahn zu vollziehen. Die direkt angrenzende Autobahn hinter der Runway war beim hochfahren der 4 guten alten Props in ein Sandmeer mit 0 Meter Sichtweite getaucht. CATIII auf einer arabischen Autobahn quasi
Anschliessend rauschte das örtliche Strassenbauamt an und fegte den Highway wieder frei, während wir oben die Fallis absetzten und alles schön beobachten konnten. Besonders die 4 Rauchsäulen beim Start waren der Oberhammer.

Zu guter letzt dann noch ein Take-Off in die Heimat von der Berg und Tal Piste 30 in Sharjah. Da krachts im Gebälk...

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Für den Fall, dass SHJ nach den Baumassnahmen wieder die Pforten öffnet, würde ich wieder eine Tour organisieren. Wer Lust hat, kann sich gerne anschliessen.
--- Sharjah, dort, wo die Hämmer Linie fliegen ---
Viele Grüsse
Long Beach





