Der erste Teil wird jetzt relativ textlastig, später werden dann die Bilder überwiegen. Zwar wird ein kleiner Teil an aviatischen Bildern mit drin sein, aber da der Schwerpunkt auf Bildern von Tieren, Natur, etc. liegt, habe ich das off-topic für meinen Bericht gewählt.
Tag 1: Anreise
Am 19. Mai sollte es abends von STR via FRA mit Lufthansa nach JNB gehen. Da ich freitags noch arbeiten musste, wählte ich die späteste Verbindung ab STR um 20.10h, welche mit 1h 10 Min. genügend Umsteigezeit in FRA vorsieht. Angekommen in STR, staute sich die Schlange an der Sicherheitskontrolle mal wieder bis zur Ausgangstür der Terminals. Ob die 21 Minuten wirklich stimmen? Für mich sah das eher nach 45-60 Minuten aus.
Leider kam es nicht dazu, dass ich die angezeigte Wartezeit überprüfen konnte, denn am Check-in teilte man mir mit, dass mein Flug verspätet sei und ich mit dem Zug nach FRA fahren soll. Was mir aber zu diesem Zeitpunkt allerdings keiner sagte, dass selbst die nächst verfügbare S-Bahn um 18.48h schon viel zu spät ist, um es noch rechtzeitig nach FRA zu meinem Abflug nach Johannesburg um 22.05h zu schaffen. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof telefonierte ich mit LH, ob ich meinen Flug überhaupt noch bekommen würde und was dann die weitere Vorgehensweise wäre, da ich in JNB einen weiteren Anschlussflug habe. Die Auskunft an der Hotline war nicht sehr hilfreich, denn laut Hotline verstehe man nicht, warum ich mit dem Zug fahren soll, denn die Maschine nach FRA sei nicht wesentlich verspätet und mit einer Ankunftszeit um 21.06h am Fernbahnhof werde ich meinen Flug nach JNB um 22.05h wohl nicht mehr erreichen. Eine weitere Auskunft oder gar eine Umbuchung kann man mir jetzt aber nicht geben. Also beschloss ich, doch erst mal nach FRA zu fahren, auch wenn mein ICE mittlerweile auch noch mit Verspätung angezeigt wurde.
Mein ICE ist schließlich um 21.15h am Fernbahnhof angekommen – somit blieben noch 50 Minuten Zeit, um das Terminal zu erreichen, Koffer abzugeben, die Sicherheitskontrolle und Passkontrolle zu passieren, sowie den langen Weg zum hintersten Gate Z69 zu schaffen.
Angekommen in der leeren Abflughalle am Check-in der Economy Class war natürlich der Check-in nicht mehr besetzt, denn dieser schließt 60 Minuten vor Abflug. In einem Büro hinter dem Check-in habe ich letztendlich doch noch einen Mitarbeiter angetroffen und auf meine Nachfrage, ob ich noch für Johannesburg einchecken könnte, bekam ich nur ein hochnäsiges: „na dafür sind Sie jetzt ja wohl reichlich zu spät dran, da geht nichts mehr.“ entgegen gebracht. Da die Zeit mittlerweile auf 40 Min. bis Abflug geschrumpft ist, hatte ich keine Lust auf Diskussionen, denn ich entdeckte schräg gegenüber den Business Class Check-in Schalter. Ich fragte ihn, ob ich dort einchecken könne (schließt erst 45 Minuten vor Abflug) und er sagte: „können Sie ja mal versuchen.“ Die Dame dort war sehr bemüht und ohne weitere Diskussion nahm sie sich mir an, obwohl ich Economy Class reise und mir ein Check-in an diesem Schalter nicht zu steht und schon gar nicht, wenn dieser ebenfalls schon geschlossen sein müsste. Ihr war es zum Glück möglich, meinen Koffer anzunehmen und ermutigte mich, dass ich es in den verbleibenden 35 Minuten noch ans Gate zu schaffen werde, wenn ich jetzt renne.
Da an der Sicherheitskontrolle und an der Ausreise nichts los war, habe ich es noch rechtzeitig ans Gate geschafft und bin noch nicht mal als Letzte ins Flugzeug gekommen

Mein ursprünglich gebuchter Flug STR-FRA ist letztendlich mit 14 Minuten Verspätung in FRA angekommen, so dass diese Verbindung gut gereicht hätte und ich mir den ganzen Stress und Ärger erspart hätte. Mir ist es unverständlich, warum LH ihre Passagiere auf eine Zugverbindung schickt, mit welcher man seinen Flug nicht mehr erreichen kann. Übrigens, die Zugverbindung, welche mir die Check-in Dame in STR aushändigte, sah eine Ankunft in FRA um 22.06h vor. Also dann wenn der Flieger nach JNB bereits weg ist…
Zum Glück war der Flug nach JNB nicht ausgebucht und der Platz neben mir blieb frei. Auf einem Nachtflug und dieser Aufregung deutlich angenehmer.
Ca. 1,5h nach dem Start wurde dann das Abendessen serviert:
Ca. 2h vor der Landung das Frühstück:
Die Kabine der Economy Class in der D-ABYL Boeing 747-8:
Ich hab mich schon gefreut, dass die erwartete Ankunftszeit 20 Minuten früher sein wird als geplant, so dass mein Weiterflug nach Skukuza nicht in Gefahr ist, aber die Piloten haben den Landeanflug auf JNB abgebrochen und einen Go Around geflogen, da sie den Wind falsch eingeschätzt haben und eine sichere Landung nicht gewährleistet gewesen sei. So die Info aus dem Cockpit. Der zweite Versuch klappte zum Glück, so dass wir pünktlich um 8.30h gelandet sind.
Einreise, Koffer holen, Weg ins Domestic-Terminal ging schnell, so dass ich den 10.00h Flug nach Skukuza problemlos bekommen habe.
Zum Einsatz kam ein Embraer 135. Mittlerweile kommen auf dieser Strecke auch mal ein Avro sowie der neue Embraer 170 von Airlink zum Einsatz.
Bordservice auf dem 40 Minuten Flug von JNB nach SZK:
Angekommen auf dem kleinen Flughafen von Skukuza:
Nachdem ich die Formalitäten für meinen 1-wöchigen Aufenthalt im Park ausgefüllt und den Mietwagen (VW Polo) übernommen habe, konnte das Abenteuer Safari in Afrika los gehen.
Kurz nach dem Airport waren bereits Paviane zu sehen:
Am Lake Panic gab es Flusspferde:
Perlhühner auf der Straße:
Da mir doch etwas Schlaf vom Nachtflug fehlte, bezog ich an diesem Tag recht früh mein Camp in Skukuza:
Das war es mit dem ersten Teil, in den kommenden Tagen wird es hier dann weiter gehen. Vielen Dank für´s Lesen!