Hallo,
schon immer waren die einhundertsechzig Meter hohen Kühltürme des AKW Grundremmingen präsent, sobald man auf die Schwäbisch Alb kam, und den Blick Richtung Osten schweifen ließ. Zu Betriebszeiten des AKW stiegen noch teils sehr hohe Wasserdampfwolken gegen das Firmament, und dienten den indigenen Bewohnern der Region nicht selten als Wetterfahne oder Vorhersage.
Sie waren immer da, und doch hatte man sie als Fotomotiv auf unzähligen Fahrten zu und von den lukrativen Spottinglocations in Bayern nicht wirklich auf dem Schirm.
Als der Termin der Sprengung immer näher rückte, wurden noch einige Erkundungsfahrten unternommen, um einen passenden Standort für das Event zu finden. Hier einige Impressionen davon.
Ende September bei bescheidenen Lichtverhältnissen das stillgelegte AKW
Eine Woche später war das Wetter besser – der Blick von einer der möglichen Locations …
… eine weitere ...
... dann die endgültige mit schönem Spiegeleffekt, allerdings nur bei Windstille
Der KFÜ Messturm mit seinem 174 m Höhe steht etwas abseits vom AKW, und hat Test bzw. Forschungsaufgaben, aber überwacht auch die radioaktive Emission
Das RWE AKW Grundremmingen nochmals in schönen Herbstlicht
Gruß Claus
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25.10.2025 - eine Landmarke verschwindet
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Re: 25.10.2025 - eine Landmarke verschwindet
Hallo zum Tag der Sprengung,
die letzten Sonnenstrahlen auf die Kühltürme, davor im weißen Kleid die ehemaligen Reaktorblöcke B und C. Rechts davon der nach einem wirtschaftlichen Totalschadens aus dem Jahre 1977 im Rückbau befindliche Block A.
Daraufhin wurde das Wetter immer unbequemer, was jedoch unzählige Neugierige nicht davon abhielt, dem Spektakel beizuwohnen. Die Schätzungen gingen von 40000 aus, worauf hin ein Verkehrskonzept erstellt wurde, das vor allem bei Abfahrt äußerst unausgereift daher kam.
Der Fotopunkt befand sich ca. 2,9 km östlich vom Kraftwerk.
Pünktlich zur Sprengung öffnete dann auch der Himmel seine Schleusen und der Wind frischte aus Westen auf.
Der linke Kühlturm war noch nicht ganz am Boden, da neigte sich schon der rechte – die Sprengladungen waren kaum zu hören, die Ankunft des Betons auf dem Boden dagegen ordentlich.
Zumindest die Staubwolke nahm eine gänzlich andere Richtung als der Regen
Eine halbe Stunde später – als wäre nix gewesen, und das Wetter wurde auch wieder besser
Gruß Claus
die letzten Sonnenstrahlen auf die Kühltürme, davor im weißen Kleid die ehemaligen Reaktorblöcke B und C. Rechts davon der nach einem wirtschaftlichen Totalschadens aus dem Jahre 1977 im Rückbau befindliche Block A.
Daraufhin wurde das Wetter immer unbequemer, was jedoch unzählige Neugierige nicht davon abhielt, dem Spektakel beizuwohnen. Die Schätzungen gingen von 40000 aus, worauf hin ein Verkehrskonzept erstellt wurde, das vor allem bei Abfahrt äußerst unausgereift daher kam.
Der Fotopunkt befand sich ca. 2,9 km östlich vom Kraftwerk.
Pünktlich zur Sprengung öffnete dann auch der Himmel seine Schleusen und der Wind frischte aus Westen auf.
Der linke Kühlturm war noch nicht ganz am Boden, da neigte sich schon der rechte – die Sprengladungen waren kaum zu hören, die Ankunft des Betons auf dem Boden dagegen ordentlich.
Zumindest die Staubwolke nahm eine gänzlich andere Richtung als der Regen
Eine halbe Stunde später – als wäre nix gewesen, und das Wetter wurde auch wieder besser
Gruß Claus

