[TRIPREPORT]: Von Mailand an die Côte d´Azur bis nach Marseille und Genf (Teil 4)

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SebZ99
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[TRIPREPORT]: Von Mailand an die Côte d´Azur bis nach Marseille und Genf (Teil 4)

Beitrag von SebZ99 » 26. Juni 2019 10:00

Guten Morgen liebe Forumsgemeinde,

nachdem wir die Region um Monaco nach ca. einer Woche wieder verlassen haben, führte uns unser Weg entlang der französischen Küstenstraße bis nach Grimaud in der Nähe von Saint-Tropez, wo wir eine Nacht blieben.

Je weiter man in Richtung Westen kommt, desto interessanter wird die Küstenlandschaft: Die Felsen färben sich langsam etwas rötlich und das Wasser wird türkisblau:

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Der Hafen von Grimaud ist ähnlich wie Venedig in viele kleine Kanäle unterteilt, weshalb der Hafen von Grimaud auch gerne mal "Klein-Venedig" genannt wird. Morgens, wenn noch nicht viel los ist, hat man die Gelegenheit schöne Spiegelungen im Wasser festzuhalten:

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Unser Weg führte uns dann ebenfalls ins beschauliche Küstenörtchen Saint-Tropez, welches neben Monaco auch sehr weit verbreitet für seinen Luxus und Glamour bekannt ist. Neben sündhaft teuren Restaurants direkt am Hafen gibt es dort ebenfalls jede Menge Yachten der Superreichen:

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Das Wahrzeichen des Ortes Saint-Tropez ist die aus dem 16. Jahrhundert stammende Kirche "Notre-Dame-de-l´Assomption", welche in den Farben Gelb und Ocker über der Stadt leuchtet (bzw. in unserem Fall morgens etwas im Schatten liegt :roll: )

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Einen Steinwurf vom Hafen entfernt findet man die Gendarmerie Nationale, ein filmhistorisches Museum in einer ehemaligen Polizeistation mit dem Schwerpunkt auf lokalen Filmen & Schauspielern, wie etwa Louis de Funès. Zitat aus einem Artikel der frankreich-webazine: "Louis de Funès war der Mr. Bean der 1960er-Jahre, aber dann in einer ADHS-Ausführung, der in seiner Rolle als Gendarm ganz Saint-Tropez aufmischte. Sein Hauptquartier hatte der umtriebige Polizist in einem auffallend gelben Gebäude am Hafen" [Zitat Ende]

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Verlässt man nun auch Saint-Tropez auf der Küstenstraße in Richtung Westen und nimmt sich Marseille als nächstes Ziel, so kommt man am Nationalpark Calanques eigentlich nicht vorbei. Er ist der einzige Nationalpark seiner Art in ganz Europa, denn er verbindet ein Naturschutzgebiet mit unmittelbarer Nachbarschaft zu Marseille, der zweitgrößten Metropole Frankreichs nach Paris.
Fährt man durch ihn hindurch, kann man tolle Gesteinsformationen und wunderschöne Buchten entdecken:

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In Marseille angekommen, entschieden wir uns an einer Bootstour teilzunehmen, um die fjordähnlichen Buchten im Kalkstein noch einmal von der Meeresseite zu betrachten:

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Aufgrund der rund 20 Kilometer lang erstreckten Klippen, die zwischen Marseille und Cassis liegen, verzichten wir hier auf weitere Bilder, denn sie würden den Rahmen sprengen. Sollte jemand weiteres Interesse an Bildern aus dem Nationalpark haben, so zögert doch bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Bei der Einfahrt in den Vieux-Hafen von Marseille kann man ein bisschen Sightseeing machen. So thront beispielsweise die Basilique Notre-Dame de la Garde auf dem höchsten Punkt der Stadt von der man einen wunderschönen Blick über ganz Marseille hat:

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Auf der anderen Seite des Hafenbeckens streckt sich die Cathédrale de la Major empor, Sitz des Erzbischofs von Marseille:

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Und zu guter letzt kann man auch sehr gut das Aix-Marseille Universitè sehen, eins von mehreren Universitätskliniken der Stadt Marseille:

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Wir statteten auch dem Flughafen Marseille einen Besuch ab. Wir erfuhren durch Zufall, dass M-STAR wohl wieder in die Luft gegangen sei und wohl in Marseille gelandet sei. Also machten wir uns auf die Suche und fanden sie dann schließlich in der Nähe des Terminal Aviation Genéral auf dem Vorfeld stehen:

Starling Aviation // Boeing 727-2X8 // M-STAR

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Auf der anderen Seite der Runway fielen uns diese beiden abgestellten Flieger ins Auge:

Air Provence International // Sud Aviation SE 210 Caravelle 12 // F-GCVM

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Air Inter // Dassault Mercure // F-BTTH

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Wir machten uns dann auf in den Anflug der Runway 13L, um einen seltenen Gast aus Madagaskar festzuhalten. Sie ist eine von zwei, aber aktuell die einzige aktive A340 der Flotte von Air Madagascar:

Air Madagascar // Airbus A340-313X // 5R-EEA

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Als die Nacht dann entdgültig hereingebrochen war, konnten wir noch diese Boeing 767-200 der Star Air kurz nach dem Pushback spotten. Leider wurde sie hinter ein paar Cessnas gepusht, deshalb war nur ein Close-Up möglich:

Star Air // Boeing 767-219(ER)(BDSF) // OY-SRF

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Am nächsten Morgen, kurz vor unserer Weiterreise nach Genf, hielten wir nochmal kurz am Flughafen von Marseille, um eine ganz besondere Tripple-Seven zu fotografieren. Sie ist im Linieneinsatz für Air Austral und verbindet Saint-Deniz mit Marseille. Ansonsten kann man sie europaweit nur in Paris antreffen:

Air Austral // Boeing 777-39M(ER) // F-OREU

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Damit war´s das dann auch schon mit dem vierten Teil unseres Reiseberichts. Ich hoffe es gefällt euch bis hier hin.
Im fünften und letzten Teil zeigen wir euch etwas vom 2600m hohen Alpenpass Col du Galibier, unserer Weiterreise nach Genf und vorwiegend etwas vom Planespotting am Genève International Airport - bleibt gespannt, denn die Highlights werden nicht weniger!

Liebe Grüße

Sebastian und Justin



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