[Tripreport] abiTour durch Frankreich & Spanien

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AtlasBlue
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[Tripreport] abiTour durch Frankreich & Spanien

Beitragvon AtlasBlue » 27. September 2018 17:49

Im Juli stand nach bestandenem Abitur für sechs Kumpels und mich eine Reise quer durch Frankreich und Spanien auf dem Plan.

Ich will euch mit den ganzen für die Luftfahrt uninteressanten Details verschonen, jedoch muss ein wenig Information zu der jeweiligen Stadt auch sein ;)

Zwischendrin gab es zwei Tage Spotten in Madrid und einen Nachmittag in Malaga, auf welchen der Heimflug mit Ryanair nach NUE folgte.

Die Distanzen wurden mit dem Zug zurück gelegt. Dazu diente das Interrail Ticket, mit welchem wir 14 Reisetage innerhalb einem Monat für 320 Euro pro Person bekamen. Für über 3100km zurückgelegten Schienenweg verteilt auf 20 Tage ist das gar nicht schlecht. Unterkünfte waren eine gute Mischung aus Backpacker Hostels, Hotels und privaten Apartments, welche über Airbnb oder FeWo-direkt organisiert wurden.
Die Route verlief beginnend von Stuttgart nach Südspanien.

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Die erste Strecke führte nach Lyon. Dabei hatten wir eine Stunde Zeit, um uns in Genf den Genfer See anzuschauen und um uns im Migros wieder an schweizer Preise erinnern zu lassen.

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Lyon

Noch am selben Abend beschlossen wir, den westlichen Teil von Lyon zu erkunden. Der Fußmarsch erfolgte über eine der vielen Brücken zum Notre-Dame de Fourvière.

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Die Stadt lag schon teilweise im Schatten als die Kirche noch in der Sonne stand.

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Nîmes

Am nächsten Tag ging es nach Nîmes, wo wir ebenfalls nur eine Nacht bleiben sollten. Zu dem Zwischenstop in der Innenstadt von Avignon will ich nichts sagen, da wir uns dort nur zwei Stunden aufhielten.

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An diesem Abend gewann Frankreich das WM Spiel gegen Belgien, so war die Stimmung in der Stadt natürlich super.

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Carcasonne

Die folgende Nacht wurde in Carcasonne verbracht. Die Stadt ist bekannt für ihre wundervolle Altstadt, welche durch ein hübsches Bauwerk umgrenzt wird. Warum man die Mauern jedoch mit gelben Kreisen bekleben musste, ist mir ein Rätsel...

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Nach einer Nacht Carcasonne folgten zwei Nächte in Barcelona. Dort hatten wir uns im Bezirk Gràcia ein Apartment über Airbnb organisiert. Die Fahrt dorthin erfolgte über die an der Küste liegende Grenzstadt Portbou.

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Barcelona

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Einmal durch das gothische Viertel in eine große Kirche, worauf dann das Fotografieren der Sagrada Familia folgte. Die Sagrada Familia wurde nie vollendet und Bauarbeiten finden nur dann statt, wenn auch Geld fließt.

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Tarragona

Vom schönen Apartment ging es dann in die nahe gelegene Hafenstadt Stadt Tarragona. Aus der Zeit der römischen Kolonie Tarraco sind dort viele Gebäudereste erhalten, was Tarragona zu einem ohnehin schon schönen Reiseziel macht.

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Nach zwei Nächten Tarragona nahmen wir den Zug zurück nach Barcelona, wo wir gegen eine Reservierungsgebühr den Schnellzug nach Madrid nahmen. Übrigens: in Spanien sind fast alle Züge reservierungspflichtig. Daher kommen zu den Kosten des Interrail Passes noch die Kosten der jeweiligen Reservierung dazu. Preise variieren von 3-15 Euro pro Fahrt.

Madrid

Madrid kam, was die Stadt an sich anging, bei mir zu kurz. Ich begab mich an zwei von zwei Tagen zum Flughafen, während meine Kumpels Madrid und Toledo begutachteten.

Nach dem Kauf eines 3-Tage Tickets für die Metro fuhr ich zum Flughafen Madrid-Barajas. Da ich erst spät auf die Idee kam, zu spotten, verpasste ich die Cubana Il-96 und den Estelar A340. Zwar kacke aber life goes on, zumal ich mein Interesse für die Luftfahrt so wie so nicht in die "Abitour" mit Kumpels eingeplant hatte.

Auf die Fahrt zur Metro Station Barajas folgte ein kurzer Fußmarsch durch die Büsche, über eine Brücke (die möglicherweise nicht für Fußgänger gebaut wurde) und schließlich quer über den Kreisverkehr auf den Barajas Hill, wo gegen frühen Nachmittag das Licht auch schon wieder ok war.

Danke an spotterguide.net für die Beschreibung des Spots, vielen von euch mag der Spot bekannt sein aber ich war abgesehen davon, dass ich keine Ahnung gehabt hätte, wo man was knipst, auch noch auf meine Füße und ein 135mm Reiseobjektiv limitiert.

Am Spot befand sich nur eine einzige Person: ein auf dem Vorfeld von FRA arbeitender Spotter.

Das Resultat von vier Stunden unterhalten mit dem mittlerweile alten Hasen aus FRA: früher war fast alles besser.
Das Resultat von vier Stunden fotografieren in der Hitze: nichts Weltbewegendes.. aber immerhin.

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Nach der Finnair rollte dann noch die Korean 777 im super Abendlicht hinterher, dicht gefolgt von meinem Startschuss für die Rückkehr zum Apartment.

Aerolíneas Argentinas war mal wieder mit dem full c/s A340 in Madrid. Keine Sekunde zu spät zeigte sich der hübsche Vogel.

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Auch am folgenden Tag begab ich mich gegen Mittag an den Flughafen. Nochmal einen Spotter kennen gelernt, diesmal aber aus Nürnberg.

Das Licht war zu Beginn noch nicht so knackig, kam dann aber relativ schnell rum.

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Es kamen noch unzählige Air Europa A330-200 und A330-300. Die erspar' ich euch :)

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Langweiliger Sticker für so ein interessantes Lied.

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Die 135mm haben gerade so für heavies im Lineup auf der 4R gereicht, mehr wär aber auch wegen dem Flimmern irgendwann unnötig gewesen.

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Die Inder mit über einem halben Tag Delay.

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Dachte erst das ist ein Landsmann :D

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Gegen Abend gingen dann die Frachter wieder raus.

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Die Argentinier mit dem A330.

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Cygnus fliegt ab MAD daily. Den selben Flieger gab es für mich schon am Vortag, jedoch war da zu dem Zeitpunkt das Licht nicht so super.

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Das war's dann auch, auf dem Flugplan stand nichts aufregendes mehr und auf gut Glück auf etwas zu warten war mir dann bei den Temperaturen auch zu blöd.

Córdoba

Weiter mit dem Zug nach Córdoba, einst ein bedeutendes Zentrum des Islams im Mittelalter. Ich finde die Einflüsse aus dem nahen Osten kann man erkennen.

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Die Moscheenkathedrale in Córdoba ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Die Moschee wurde ab 784 gebaut und unter unzähligen Herrschern erweitert, bis sie schließlich 1236 zu einer Kirche umgewidmet wurde

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Granada

Nach Córdoba kam Granada. Dort machten wir einen Spaziergang durch die Stadt und hoch zur Alhambra, für die wir keine Tickets kaufen konnten, da wir es zuvor vergessen hatten.

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Sevilla

Die Vorletzte Etappe war Sevilla. Wir hatten keine großen Erwartungen, aber alles in allem haben drei Nächte/vier Tage in der Stadt viel Spaß gemacht, nicht zuletzt weil wir ein traumhaftes Apartment über vier Stockwerke mieteten, welches preislich sogar unter den Kosten für das Backpacker Hostel in Tarragona lag.

Die Kathedrale von Sevilla ist die größte gohische Kirche Spaniens und beherbergt auch das Grab von Kolumbus.

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Ebenfalls ein Blickfang in Sevilla ist der Metropol Parasol, eine ab 2005 errichtete Holzkonstruktion eines deutschen Architekten. Unter dem Metropol Parasol befinden sich Läden, ein Markt, Bars, Restaurants und ein archäologisches Museum, das Antiquarium, in dem sich Überreste aus römischer und maurischer Zeit befinden.

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Abends hatte der Plaza de España leider schon verschlossene Tore, also wurde aus den Nightshots dort nichts. Daher nochmal kurz der Metropol Parasol.

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Málaga

Málaga war für vier von uns (inklusive mir) Endstation der Reise. Nach zwei Nächten dort flogen wir heim. Zwei weitere Kumpels fuhren über Portugal nach Paris während der siebte die Reise mit einem Flug nach Birmingham verlängerte.

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Nach zwei Strandtagen beschloss ich am Tag des Abfluges noch kurz spotten zu gehen.

Mit dem Zug fuhr ich zum Flughafen von Málaga. Unser Flug nach Nürnberg ging um 20:15.

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Vom Flughafen aus nahm ich den Bus nach Zapata.

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Von dort konnte man auf Schotterwegen in Richtung Bahn 13 laufen. Nach fünf Minuten Fußweg stellte ich mich unter Bäumen unter und wartete auf die angekündigten Maschinen.

Für die Torre del Mar Airshow waren unter anderem die Schweizer in Málaga. Auch schon die Tage zuvor wurde kräftig über dem Strand geübt.

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Der Grund, warum ich noch Spotten gehen wollte: Wataniya Airways, eine kuwaitische Fluggesellschaft die Málaga einmal wöchentlich von Kuwait City mit Stop in Athen bediente. Ich lese soeben, dass die Airline Anfang September den Betrieb eingestellt hat, war also gut, dass ich sie im Juli noch erwischte :)

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Die AerLingus Passagiere durften sich an dem Tag über die alte 737 freuen.

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Zurück zum Flughafen und durch die Sicherheiteskontrolle eines unorganisierten Flughafens mit zu langen Fußwegen.

Am Gate wurde ich dann von einem hübschen Málaga Besucher überrascht. Im letzten Moment bei letztem Licht, der Boeing 787-9 Business Jet der Presidental Flight.

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Überraschung Nummer zwei war leider lichttechnisch nicht mehr zu helfen.

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Nach dem Take-Off gab es noch einen wundervollen Flug in die Dunkelheit, worauf fünf Stunden Deutsche Bahn Action von Nürnberg nach Stuttgart folgten, bis ich um 6 Uhr morgens endlich ins eigene Bett fallen konnte.

Soweit meinerseits, bei Fragen gerne melden!
Ich hoffe der kurze Einblick in die Reise war halbwegs interessant. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht darauf abgezielt habe, super Bilder zu schießen. Die Reise war eher meinen Kumpels gewidmet und das Ziel (unvergessliche drei Wochen zu haben, bevor es alle in andere Ecken der Welt verschlägt) wurde definitiv erreicht.

Danke fürs Lesen!


Gruß Jan

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Re: [Tripreport] abiTour durch Frankreich & Spanien

Beitragvon Oldi Spotter » 28. September 2018 17:19

Da habe ich auch 2 STR von neulich entdeckt........ EC-MRL der Gestair Gulf ( ist ab un zu hier)... und Net Jets Hawker CS-DUB.....


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Re: [Tripreport] abiTour durch Frankreich & Spanien

Beitragvon AtlasBlue » 30. September 2018 23:48

Oldi Spotter hat geschrieben:Da habe ich auch 2 STR von neulich entdeckt........ EC-MRL der Gestair Gulf ( ist ab un zu hier)... und Net Jets Hawker CS-DUB.....



Ja gut, Spanien ist ja so gesehen fast um die Ecke :lol: NetJets sieht man allgemein nicht zu selten.


Gruß Jan

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