Danke, 787Fan. Freut mich, dass Dir die Bilder gefallen. Deinem Nick nach müsste dir der Flugverkehr in Japan sowieso gefallen, mit ANA als weltweit größtem Betreiber ebendieser, JAL hat auch eine ansehnliche Flotte
Wenn du eine Reise nach Japan planst: Wir fanden
japan-guide.com die hilfreichste Webseite dafür, mit wahnsinnig detaillierten Informationen. Eigentlich braucht man dann fast keine anderen Quellen mehr und könnte mehr Zeit mit der Vorbereitung als mit der Reise verbringen.
Diese Reise war übrigens meine zweite nach Japan, im April 2013 sind wir zur Kirschblüte 10 Tage durch Japan gereist. Ein paar Bilder davon ganz am Schluss. Auf meinem PC lagern noch jede Menge Rohdaten davon, irgendwann muss ich auch mal dazukommen, die alle noch zu organisieren... aber das wird noch dauern, deswegen nur eine Auswahl.
Kommen wir also zu den
nicht-aviatischen Eindrücken der Reise:
Zur Planung des Transports hatte ich folgende Skizze erstellt, auch, um abzuschätzen, welche regionalen "Pässe" sich lohnen könnten. In der Region gibt es sowohl den JR Kansai Pass für 1/2/3/4 Tage oder den Kansai Through Pass für 2/3 Tage (geht auch an nicht-aufeinander folgenden Tagen), mit dem alle privaten Bahnen (auch Subways und Busse in vielen Städten) genutzt werden können. Wir haben letztlich den Kansai Through Pass für die ersten 3 Tage und den JR Kansai Pass für den letzten Tag gekauft. So sind wir dann auch in den Genuss einer Vielzahl unterschiedlicher Züge gekommen.

- Transportskizze Kansai
- Kansai_ÖNV.jpg (504.7 KiB) 8382 mal betrachtet
Der Plan war KIX-Umeda [Tag 2]-ITM-(Umeda-Namba-)
Koyasan [Tag 3] (-Namba-Umeda)-Rokko-über den
Rokkosan nach
Arimaonsen-Kobe-UKB-Kobe [Tag 4] -
Himeji-(Osaka-)
Nara-(Tennoji-)KIX
Ansonsten ist es mMn eigentlich Pflicht, Kyoto zu besuchen, wenn man in der Nähe von Osaka ist. Zumindest, wenn man dort bisher noch nicht war. Da wir Kyoto bereits halbwegs ausführlich angeschaut hatten, haben wir diesmal lieber weiße Flecken von der Landkarte eliminiert.
Angekommen in Osaka, ging es zuerst auf das Umeda Sky Building (siehe Bilder zu ITM), anschließend in ein Kaiten (=running) Sushi Restaurant. Dort gestärkt, stand die Einkapselung bevor:
Kapselhotel by
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Die erste Übernachtung in einem Kapselhotel, auch so eine japanische Spezialität. Wir waren im
Capsule Inn Osaka, zusätzlich zur Übernachtung hatten wir noch Zugang zum SPA, wo wir uns in einer Bade- und Saunalandschaft erstmal von den Strapazen des Fluges erholen konnten
Tattoos sind übrigens im Kapselhotel tabu, da diese in Japan mit Mitgliedern der Yakuza in Verbindung gebracht werden.
Beim CheckIn im 4. Stock erhält man eine Yukata, Schlüssel für ein Schließfach und die Nummer seiner Kapsel. Anschließend zieht man(n) dann die Yukata an und schließt seine restlichen Sachen weg. Wir gingen dann erstmal ins SPA zurück ins Erdgeschoss. Näher bei den Kapseln gibt es nochmals Baderäume, einen Business-Bereich, wo japanische Geschäftsleute noch ein paar Dinge an PCs erledigten und auch einen Fernseher, welcher ein paar Zuschauer hatte. In der Kapsel hat dann jeder seinen eigenen kleinen Fernseher mit Kopfhöreranschluss.
Tags darauf ging es dann nach dem morgendlichen Abstecher zum Flughafen Itami zum Koyasan:
Kompon Daitō, Danjogaran by
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Der Koyasan ist ein Tempel auf dem gleichnamigen Berg südwestlich von Osaka. Der Tempel geht zurück auf die Errichtung 816 durch Mönch Kukai, Begründer der Strömung des Shingon-Buddhismus. Koyasan ist daher ein Zentrum der Shingon Schule und beherbergt auch heute noch über 100 Klöster.
Eine vielfotografierte Sehenswürdigkeit in Koyasan ist das Oku-no-in, das Mausoleum ebendieses Mönches Kukai, um welches sich der größte Friedhof Japans unter alten, hohen Zedernbäumen entwickelt hat. Ein Weg führt durch diese Anlage bis zum Mausoleum. Um das Mausoleum Kukais, dem heiligsten Ort, darf leider nicht fotografiert werden.
Okunoin by
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Ein alter Baum mit eindrucksvoll bewachsener Rinde:
Baum by
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Okunoin by
Chr P, auf Flickr
Okunoin by
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Zahlreiche Tempel bzw. Klöster reihen sich entlang der Straße aneinander, dieser ist der Henjoko-in:
Henjoko-in by
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Passt genau:
passt! by
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In Japan gibt es die Kategorie der
Kei-Cars, welche in Größe und Leistung stark beschränkt sind, doch mit geringeren Steuern und Auflagen durch die Regierung gefördert werden.
Blick in einen anderen Tempel:
Tempel in Koyasan by
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Lautsprecher-(Propaganda-)Wagen:
Lautsprecherwagen by
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Was uns hier schmackhaft gemacht werden sollte, haben wir nicht verstanden
Um Koyasan gibt es auch zahlreiche Wanderwege durch die Berge, wir sind einen kleinen Rundweg zu einer näheren Erhebung gegangen:
Blick Richtung Hashimoto by
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Laub by
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Mausoleum der Tokugawa-Familie (in der Edo-Zeit stand der Koyasan unter dem Schutz des herrschenden Tokugawa-Clans):
Tokugawa Mausoleum by
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Wieder ein anderer Tempel:
Tempel by
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Lilien am Wegesrand:
Pflanzen am Wegrand by
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Kawaii! - die Waldpolizei informiert: Hüten sie sich vor Waldbränden:
Warnung vor Waldbränden by
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Laub by
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Die Kompon Daito, was soviel wie "grundlegende, große Pagode" heißt, im zentralen Bereich Danjōgaran:
Kompon Daitō, Danjogaran by
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Steingarten im Kongobu-ji:
Steingarten by
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Der Kongobu-ji ist der wichtigste Tempel, sein Beiname ist Koyasan, nach dem Ort, um ihn von anderen gleichnamigen Tempeln unterscheiden zu können. Daher bezeichnet Koyasan heute einfach die Gesamtheit der Tempel dort. Der Kongobu-ji führt auch das Zeichen Ji 寺 für Tempel in seinem Namen, während die anderen "Klöster"/Tempel herum als diesem Tempel untergeordnet gelten und daher mit -In 院 bezeichnet werden.
Steingarten by
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In Koyasan hatten wir uns zur Übernachtung in einem Tempel entschieden. Wir wählten den Fukuchi-In, welcher auch über einen eigenen Onsen verfügt. Mit seiner Lage entlang des pazifischen Feuerrings verfügt Japan über zahlreiche heiße Quellen. Einige Onsen sind öffentliche Bäder, andere gehören zu Ryokan (traditionellen Gasthäusern), SPAs, Tempeln, ...
Die meisten Onsen verfügen über getrennte Bereiche für Männlein und Weiblein. Es wird textilfrei gebadet, da man das kostbare Onsenwasser nicht mit Textilien verunreinigen möge. Bevor man sich in das heiße Wasser begibt, reinigt man sich zunächst gründlich. Dazu stehen in einem Bereich des Bades Hocker und Schläuche bereit.
Im Fukuchi-In gibt es sowohl ein indoor als auch ein outdoor Onsen. Im heißen Wasser konnte abends man herrlich entspannen, bevor es dann auf den Futons auf den Tatami Matten im traditionellen Zimmer gute Nacht hieß.
Am nächsten Morgen konnten die Tempelgäste um 6 Uhr der Morgenzeremonie der Mönche zuschauen. Anschließend gab es, wie schon zum Abendessen, traditionelles Mönchsessen zum Frühstück:
Frühstück im Tempel by
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Kein Fleisch und kaum gewürzt, um den Geschmack der Speisen nicht zu verfälschen. Dafür viel Tofu. Eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit. Als einmaliges Erlebnis war es interessant, das mal probiert zu haben, aber jeden Tag müsste ich das definitiv nicht essen...
buntes Laub by
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Im Morgenlicht sind wir dann nochmal zum zentralen Danjogaran Bereich gegangen. So konnten wir bei bestem Licht und wenig anderen Besuchern noch ein paar Eindrücke einfangen. Auf dem Weg zurück zu unserem Tempel, um die Rucksäcke für die Weiterfahrt zu holen, kamen uns dann schon mehr Besucher entgegen.
Danjogaran by
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Kompon Daitō, Danjogaran by
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Danjogaran by
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Danjogaran Toto (Ostpagode) by
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Tempeleingang in Koyasan by
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Tempel in Koyasan by
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Straße in Koyasan by
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Fukuchi-in by
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Zurück Richtung Osaka. Waren wir gestern mit der Standseilbahn auf den Berg gefahren, gingen wir an diesem Morgen zurück auf dem alten Pilgerweg zum Bahnhof Gokurakubashi.
Gokurakubashi Station by
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Von dem Weg hatte man dann auch einen Blick auf diesen Bahnhof - eine Anlage mitten im Grünen. Für die Züge aus Namba oder Hashimoto kommend ist hier Endstation und die meisten Besucher wechseln dann in diesem Gebäude direkt auf die Standseilbahn.
Namensgebend für diesen Bahnhof ist übrigens die Gokurakubashi - die "Paradiesbrücke" des Pilgerwegs:
Gokurakubashi by
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Auf dem Bahnsteig:
Gokurakubashi Station by
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Abfahrtstafel:
Timetable at Gokurakubashi Station by
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Und hier kommt der Regionalzug nach Hashimoto:
Koya Line Local train from Hashimoto entering Gokurakubashi Station by
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Die Strecke windet sich entlang des Tals, auch durch einige Tunnel, und bietet schöne Ausblicke in die Natur nur unweit eines der größten Ballungszentren der Erde:
Dörfer entlang der Nankai Koya Line by
Chr P, auf Flickr
Dörfer entlang der Nankai Koya Line by
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Hashimoto (Wakayama) by
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In Hashimoto haben wir dann den Zug gewechselt. Selbiges geht in Japan oftmals sehr effizient von statten, da der Anschlusszug meistens schon auf dem Nachbargleis steht, die Verbindungen perfekt aufeinander abgestimmt und die Züge pünktlich sind. Von Namba ging es anschließend wieder mit der Subway nach Umeda, und dort mit der Hankyu Kobe Line nach Rokko:
Hankyu train by
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Gleise der Hankyu Kobe Line am Bahnhof Rokko:
Hankyu Kobe Line @Rokko by
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Der Rokko-San ist der Hausberg Kobes. Auf selbigen ging es mit einer Standseilbahn, zu erreichen mit dem Bus am dem Bahnhof Rokko. Der Weg zu der Bushaltestelle war auch in Englisch gut ausgeschildert.
Hier begegnen wir der Bahn bergabwärts auf unserer Fahrt auf den Rokko-San:
Rokko Cable Car by
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Rokko Cable Car track by
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In der Bergstation:
Rokko Cable Car by
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Von dem Aussichtsdeck an der Bergstation bot sich folgender Ausblick auf die Bucht von Osaka. Links am Horizont erkennt man die Skyline des Geschäftszentrums von Osaka, rechts befindet sich das künstliche aufgeschüttete Rokko Island (zu Kobe). Port Island und Sannomiya (Zentrum Kobes) sind rechts außerhalb des Bildausschnitts:
Blick vom Rokkosan by
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Osaka:
Osaka by
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Blühende Glyzine auf dem Rokko-San:
Blauregen by
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Straße auf dem Rokkosan by
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im Rokkosan Alpine Botanical Garden by
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Auf dem Rokko-San findet sich der "Rokkosan Alpine Botanical Garden", welchem wir einen Besuch abgestattet haben. Recht ernüchternd. Wir sind vom Botanischen Garten in Tübingen zu verwöhnt.
Wir erhielten am Eingang eine Karte, auf welcher ein Weg, auf welchem man an den aktuell blühenden Pflanzen der Saison vorbeikommen soll, eingezeichnet ist. Viele Highlights gab es aber nicht, am Schönsten war eine Stelle mit blühenden japanischen Primeln:
Primeln im Rokkosan Alpine Botanical Garden by
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Die Anlage war zwar, was die Gestaltung der Parklandschaft betrifft, nett angelegt. Aber die Pflanzen waren dann entweder umgeben von ausschließlich Kies oder unkrautbewachsenem Erdboden. Die Tempelgärten machten einen deutlich gepflegteren Eindruck.
Neuzeitlicher Pagodenwald auf dem Rokkosan:
auf dem Rokkosan by
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Und nochmal einen Blick auf die Bucht von Osaka von hier:
Blick vom Rokkosan by
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Im Infraroten sieht man etwas besser durch den Dunst:
Blick vom Rokkosan IR by
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Bucht von Osaka IR by
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Mit der Seilbahn ging es dann weiter nach Arima Onsen:
Arimaonsen Ropeway by
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Arimaonsen Ropeway by
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Arimaonsen Ropeway by
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Arima-Onsen ist ein Dorf mit zahlreichen heißen Quellen. Es ist durch eine Bergkette, zu der auch der Rokko-San gehört, von Kobe (zu dem es verwaltungstechnisch gehört) getrennt. Hier besuchten wir beide öffentliche Onsen, das Gin No Yu (銀の湯, "Silbernes" Wasser) Kin No Yu (金の湯 , "Goldenes" Wasser). In Arima-Onsen tritt gleich das Wasser zweier verschiedener Quellen zu Tage: Das "silberne" Wasser ist angereichert mit Radium und Karbonat, während das "goldene" Wasser seine Farbe ausgefällten Eisenverbindungen verdankt. Die Steine im Fluss, der durch die Ortschaft fließt, waren auch mit einem rostbraunen Überzug versehen.
Mit Kobe Electric Railways ("Shintetsu") fuhren wir via Arima-Guchi und Tanigami nach Kobe-Sannomiya:
Shintetsu / Kobe Electric Railway in Arimaonsen by
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Shintetsu / Kobe Electric Railway by
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Am nächsten Tag, abends sollte bereits der Rückflug starten, hatten wir uns Himeji vorgenommen, bekannt für die Burg, die als schönste Japans gilt. Mit dem JR Special Rapid Service geht es in 50 Minuten westwärts von Sannomiya nach Himeji:
JR Special Rapid Service Sannomiya->Himeji by
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Kaum aus dem Bahnhof sieht man schon die Burg:
Himeji by
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Himeji Castle by
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Die Burg war Innen doch sehr überlaufen - vor allem an den engen Treppenaufgängen stauten sich die Touristenmassen. Die Burg Osaka, die wir vor drei Jahren besucht haben, hatte ich nicht so überlaufen in Erinnerung - allerdings hat sie auch nicht dieses Renommee.
Da wir noch genug Zeit hatten, ging es via Osaka nach Nara. Nara liegt östlich von Osaka und war während der Nara-Zeit 710 - 784 die Hauptstadt Japans.
20160516_4783 by
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Am meisten interessierte und beeindruckte uns der Todai-Ji, dessen Halle das größte ausschließlich aus Holz errichtete Gebäude der Welt ist:
Tōdai-ji, Nara by
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Blick über Nara. Viele Schulklassen waren unterwegs. Rechts unten im Bild sieht man auch einige der freilaufenden Rehe, für die Nara bekannt ist:
Nara by
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Nara by
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Zurück zum Flughafen ging es dann via Osaka-Tennoji. Hier ließen wir die Reise mit einer letzten Portion Tako-Yaki - Teigbällchen, in welchen sich ein Stück Oktopusarm befindet - ausklingen:
Tako-yaki by
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Captain Pikachu by
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Kapitän Pikachu wünscht eine angenehme Heimreise und hofft, dass Euch der Bericht gefallen hat。
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Das wär´s - fast. Denn wie anfangs erwähnt möchte ich noch eine kleine Auswahl der Bilder meiner ersten Japanreise 2013 zeigen. Ausgehend von einem Angebot von 350 € für WAW-DXB-TYO/KIX r/t von Emirates anlässlich der Aufnahme der Verbindung nach Warschau war Folgendes geplant:

- Japan_2013.JPG (52.47 KiB) 8382 mal betrachtet
Originalwert Bild aufgenommen am/um:
2016:06:18 17:04:27
Bild aufgenommen am/um:
18. Juni 2016 15:04
Zuerst der Hinflug nach Tokio-Narita, anschließend drei ganze Tage in Tokio, wovon je ein Tag für einen Ausflug nach Hakone / Nikko verwendet wurde. Anschließend mit dem Shinkansen nach Kyoto, dort zwei Nächte. Ein Abstecher mit dem LCC Peach von KIX nach Naha, Okinawa, was sich ungefähr auf 2/3 der Strecke Osaka-Taipei befindet. Und anschließend, nicht ohne Osaka gesehen zu haben, zurück.
Ende März und April ist eine sehr schöne Reisezeit für Japan, da dann die Kirschbäume blühen. Und davon gibt es in Japan viele. Im Sommer kann es recht heiß und schwül werden, Taifune suchen ab und zu die Inseln heim. Der Herbst wäre sonst auch noch eine schöne Jahreszeit, wenn sich das Laub rot verfärbt und das Wetter wieder stabiler wird.
Wir waren dann ein klein wenig zu spät für den Höhepunkt der Kirschblüte. Früh blühende Sorten waren bereits verblüht, doch der Shinjuku Gyoen (Park) in Tokio ist bekannt für seine vielen spät blühenden Kirschbäume:
Shinjuku Gyoen by
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Kirschblüte kurz vor ihrem Ende im Shinjuku Gyoen by
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Dafür begannen die Azaleen bereits zu blühen:
Azaleen im Shinjuku Gyoen by
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Azaleen im Shinjuku Gyoen by
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Fächerahorn und Kirschblüte:
Fächerahorn und Kirschblüte im Shinjuku Gyoen, Tokyo by
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Kirschblüte by
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Fächerahorn und Kirschblüte by
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Kirschblüte by
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Das "Rathaus von Tokio" - was so nicht ganz richtig ist, da Tokio keine Stadt im verwaltungstechnischen Sinne ist. Es ist das Gebäude der Präfekturverwaltung:
Tokyo Metropolitan Government Building, Shinjuku, Toyko by
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In beiden Zwillingstürmen gibt es eine öffentlich zugängliche Aussichtsmöglichkeit in den obersten Etagen.
In Kyoto - der Heian Schrein:
Heian Schrein, Kyoto by
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Garten im Heian Schrein:
Garten des Heian Schreins, Kyoto by
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Garten des Heian Schreins, Kyoto by
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Torii des Heian Schreins bei Nacht (Kyoto) by
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Nächtlich beleuchtete Kirschblüte an einem Kanal in Kyoto by
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Kyoto by
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Außergewöhnliche Farbvielfalt von Blüten und frischem Laub:
Blüten in Kyoto by
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Kyoto by
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Der Fushimi Inari Schrein ist bekannt für seine langen Gänge aus Torii, die sich über einen Großteil des Berges ziehen. Wenn man weit genug läuft, kann man sie auch ohne Touristen fotografieren:
Fushimi Inari-Taisha by
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Ständig werden neue Torii hinzugefügt:
Fushimi Inari-Taisha by
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An den vielen Orten lagen die meisten Kirschblütenblätter schon auf dem Boden:
Blütenblätter auf einem Moosteppich by
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Trotzdem gab es noch einige auf den Bäumen:
Buddhastatue, Kyoto by
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Ninna-Ji (Tempel)
Ninnaji, Kyoto by
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Blüten by
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Bei Nacht:
Kyoto @night by
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Riff im Landeanflug auf Naha:
Riff by
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Naha auf Okinawa ist sowas wie ein japanisches Palma/Mallorca. An einem Nachmittag haben wir die Sehenswürdigkeiten abgehakt. Der Palast von Shuri war das Herrschaftszentrum des einst unabhängigen Königreichs Ryuku:
Palast von Shuri, Naha, Okinawa by
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Die Mauern sind aus Riffkalkstein errichtet:
Mauern aus Kalkstein des Palast Shuri, Naha, Okinawa by
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Wir setzten mit der Fähre auf die nahe gelegene Insel Tokashiki über und mieteten Räder, um sie zu erkunden. An einem Strand am Südende der Insel gab es besonders viel zu finden:
Strandgut by
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Später an einer anderen Bucht sahen wir einen Regenschauer auf uns zu ziehen:
Tokashiki by
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Kurz später war der Regen schon wieder vorbei und es ging zurück Richung Fähranleger.
Den letzten Tag erkundeten wir Osaka. Hier die Pagode im Shitennoji Tempel:
Shitennoji, Osaka by
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Vielerorts in der Stadt waren farbenfrohe Blumenbeete angelegt:
Tulpen by
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Stiefmütterchen by
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Blüten by
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Die Burg von Osaka:
Burg Osaka by
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Im Gegensatz zu der Burg Himeji wurde die Burg von Osaka im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und erst in den 90ern wieder aufgebaut.
Das war die Auswahl an Bildern der ersten Reise.
Ich hoffe, Euch hat der Bericht gefallen.
Beste Grüße
Christian