Unter anderem flogen wir für einen Tag nach Madeira. Auch wenn dieser daytrip zeitlich gesehen nicht als erstes auf dem Programm stand, folgt dieser Teil des Berichts als erstes, weil es mir einfach am meisten Vergnügen bereitete die Bilder von Madeira als erstes zu bearbeiten. Die verschiedenen Teilberichte vor und nach diesem Tag werden später noch folgen.
Am Morgen des 07. Juli klingelten die Handys bereits um 5Uhr. Eine Stunde später befanden wir uns im Taxi überpünktlich auf dem Weg zum Flughafen Lissabon, weil wir zuvor nicht wussten wie das Berufsverkehraufkommen um diese Zeit sein würde.
Tote Hose, die Straßen waren bis auf vereinzelte Taxis und einem sehr schicken, schwarzen Porsche Panamera vor uns komplett leer. Wir hätten also gut und gern eine Stunde länger schlafen können. Warum es sich doch gelohnt hat so früh aufzustehen werdet ihr gleich sehen. Die zehnminütige Fahrt kostete uns 8,80 Euro. Wenn man bedenkt das der Aerobus beinahe drei mal so lang benötigt und 3,50 pro Person und Strecke kostet nahmen wir den kleinen Aufpreis sehr gerne in Kauf. Vor allem weil wir auch gar keine andere Wahl gehabt hätten, da diese Strecke das erste Mal um 7.45Uhr bedient wird.
Wie gesagt, der Taxifahrer hielt vor dem Terminal 1. Mit dem kostenlosen, regelmäßig verkehrenden Shuttlebus wurden wir zum Terminal 2 gefahren, von dem unser heutige Easyjet Flug nach Madeira abgefertigt wurde. Allgemein lässt sich sagen, dass beinahe alle Inlandsflüge ab dem Terminal 2 bedient werden.
Die überschüssige Zeit bis wir unseren Tagesausflug nach Madeira antratten, nutzen wir zum spotten. Die Bilder welche bei einem genialen Morgenlicht enstanden möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten.
TP A319 CS-TTD

Ein wunderschöner Flieger. Mein erster gespotteter CS A332 CS-TOL in Aktion


S4 A313 CS-TKM

TP A320 CS-TNU

Und auch Nummer zwei ließ nicht lange auf sich warten. TP A332 CS-TOI

Diese Triple stand leider am anderen Ende des Vorfeldes, deswegen entschuldigt bitte die Qualität. Auf jeden Fall trägt CS-TEF eine sehenswerte Lackierung.

Als wir nichts mehr im Anflug erblicken konnten, gingen wir durch die Sicherheitskontrollen und warteten auf das boarding.
Das Terminal 2 ist wirklich kein Blickfang. Es wirkt wie ein überdimensionaler Container mit einfachster Einrichtung.
Das was hinter der Glasfront zu erblicken war, war dagegen umso interessanter.
Dort stand unter anderem dieser A320 mit der Reg. CS-TKK.

Weiter links stand noch ein Schwesterflugzeug dieser Airline, ebenfalls ein A320. Leider hinderte mich ein Sicherheitsbeamter daran diesen Flieger zu spotten.
Erstaunlicherweiße wurde unser Flug 70 Min. vor Abflug zum boarding aufgerufen. Die Passagiere welche speedy boarding gebucht hatten, durften den Bus gefühlte 10 Sekunden vor uns verlassen. Ich suchte mir einen schönen Fensterplatz und warf danach noch einen Blick ins Cockpit.



Die Cockpitbesatzung war sehr sehr nett. Zum Kapitän gibt es eine nette Geschichte zu erzählen. Er wurde in Dänemark geboren, fliegt für eine englische Airline, ist in der Basis in Berlin S. stationiert und fliegt an diesem Tag von Madrid nach Lissabon und dann noch den Umlauf nach Madeira. Verrückte Welt.
Wir saßen dann über eine Stunde im Flieger und es trudelten immer wieder vereinzelt Passagiere ein.
Während dem rollen zur aktiven Startbahn 03 bot sich mir dieser schöne A320 (CS-TQS) an.

Nach dem Start um 8.52Uhr drehten wir mit einer Rechtskurve ab.

Dabei konnten wir den Flughafen auch noche einmal von oben überblicken.

Der Flug verlief relativ ruhig bis nach einiger Zeit die Insel auftauchte.

Und dann befanden wir uns auch schon im Gegenanflug auf die 05.


Nach 1 Std. und 30 Minuten setzten wir nach einem spannenden und zugleich unruhigen Anflug in Madeira auf.
Bevor ich den A319 der die Reg. G-EZBN trug verließ, sprach mich der Kapitan noch einmal an und wollte einiges über meine Spottingleidenschaft erfahren. Ein wirklich sehr symphatischer Däne.

Die Besucherterrasse ist wirklich sehr schön angelegt. Direkt hinter der Terrasse schließt sich im Terminal ein Cafe an. Von dort aus kann man, sofern die Bahn 05 in Betrieb ist schon recht früh die Flugzeuge im Gegenanflug erkennen.
EZY A320 G-EZTW

TP A319 CS-TTO




AB A321 D-ABCF

TP A319 CS-TTA

Eine B733F ZS-SMJ der Safair, welche im Jahr 1986 gebaut wurde und zur Zeit von Agroar betrieben wird.

Mein A319 auf dem Rückweg nach Lissabon.

Ein weiterer A320 von Easyjet (G-EZUC) dreht mit einer scharfen Rechtskurve in den Endanflug.


Danach gings für einige Stunden nach Funchal um die Stadt zu entdecken.
Funchal ist wirklich traumhaft am Hang gelegen. Allerdings kann es wenn man zu Fuß unterwegs ist, teilweiße sehr anstrengend werden.



Nach 4 Stunden und einer kleinen Stärkung bei McDonalds fuhren wir mit dem Aerobus zurück zum Flughafen um meiner Leidenschaft nochmals nachzugehen. Die einfache Fahrt kostet 5 Euro.
Kaum an der Terrasse angekommen, schlug dieses B733 mit der Reg. F-HCOA auf.

Eine halbe Stunde später landete ein A320 der Condor (D-AICN). Ein irres Gefühl wenn man Flugzeuge mit denen man schon geflogen ist an entfernten Flughafen wiedersieht.

Da wir bis zum Rückflug noch einiges an Zeit zur Verfügung hatten und ich unbedingt die berühmte Position auf der anderen Seite ausprobieren wollte, machte ich mich auf den Weg. Nach ungefähr 15 Min. joggen war ich dort.
Zunächst ein Übersichtsbild des Terminals.

AB A320 HB-IOW aus Zürich


DR B733 F-HCOA

Erneut ein TP A319 CS-TTL im Anflug



TO B738 F-GZHE

AB A320 HB-IOW

Dieser A319 G-EZEP bescherte mir mit seinem Anflug noch die letzten unvergesslichen Fotos von dieser Spottingposition.



An dieser Postion habe ich ein Spotterehepaar kennengelernt, welches so freundlich war mich mit ihrem Mietwagen zurück zum port zu fahren. In diesem Zusammenhang habe ich auch erfahren, dass er die Seite www.spotter-cgn.de betreibt.
Leider war der Rückflug ebenfalls mit einem A319 G-EZFX 40 Minuten verspätet, sodass wir um 21.18Uhr in die Dunkelheit hineinstarteten.
Nach 1Std. und 23 Min. Flugzeit endete mit der Landung auf der 03 unser daytrip.
Am Terminal 1 angedockt konnte ich mich noch einige Minuten mit der Cockpitbesatzung unterhalten und einige nette Bilder machen.
Der Kapitän war auf diesem Flug ein Holländer.


Ich hoffe, dass euch die Bilder gefallen haben. Liebe Grüße Max