
Dieser Trip ist auch schon wieder ein halbes Jahr her, dennoch möchte ich Euch noch ein paar Impressionen von Madeira vermitteln. Es war mein zweiter Besuch auf dieser Insel und ich muss sagen, Madeira hat so viele Facetten, dass es sicher nicht mein letzter Besuch war.
Am 17. November 2009 ging es also für Degi und mich für 1 Woche nach Madeira. Da dieser Zeitraum nicht gerade zu den beliebtesten gehört, hatten wir den Nachteil, dass sowohl Hin- als auch Rückflug via MUC erfolgten. Allerdings hat es auch den Vorteil, dass man zu dieser Zeit ganz gute Schnäppchen machen kann. Gebucht hatten wir eine Pauschalreise bei TUI, welche uns in das Hotel RIU Palace Madeira führte.
In STR war die Maschine schon gut gefüllt, dennoch mussten wir wegen 34 Passagieren den Umweg via MUC nehmen. Der Flug verlief unspektakulär, es wurde eine warme Mahlzeit serviert und da wir ziemlich starken Gegenwind hatten, verlängerte sich unsere Flugzeit auf 4 Stunden und 40 Minuten.



Hier gibt es auch noch ein Video von der Landung:

November ist nicht unbedingt die beste Reisezeit und das Wetter für diese Woche war eher durchwachsen angesagt. Also hieß es am ersten Tag gleich das noch schöne Wetter ausnutzen und den Traffic mitzunehmen:








Nur wenige Kilometer vom Airport entfernt liegt die Halbinsel Sao Laurenco, hier kann man eine schöne Wanderung unternehmen, welche ca. 3 Stunden dauert und einem immer wieder tolle Ausblicke gewährt:






Ein Highlight ist natürlich der Samstag, wenn Santa Barbara Airlines mit der 763 von Caracas/Venezuela nach Madeira fliegt. Besonders gefreut hat mich, dass zufällig auch SATA Airlines mit ihrem A310 vorbei geschaut haben, sehr viele A310 fliegen ja nicht mehr im Pax-Verkehr in Europa.



Unter der Woche ist auch täglich ein Frachter von Europe Airpost auf Madeira zu sehen und verbindet Madeira mit Lissabon.


Sonntags gibt es auch wieder Großgerät zu bestaunen, TAP kommt mit dem A330 von Caracas nach Lissabon und macht einen Zwischenstopp auf Madeira. Mich würde sehr interessieren, welche Verbindung zwischen Madeira und Caracas besteht, dass es sich lohnt, 2 wöchentliche Verbindungen zwischen Südamerika und Madeira anzubieten. Sollte da jemand was wissen, wäre ich für Infos sehr dankbar.



Etwas erhöht vom Flughafen liegt ein Wrack einer Nord Noratlas, welche 1975 bei einem Bombenanschlag zerstört wurde:





Hier noch ein paar weitere Eindrücke von Madeira.

Eine der höchsten Steilklippen Europas – Cabo Girao:

Typisch für Madeira sind diese Terrassenfelder:


In der Hauptstadt Funchal gibt es die berühmten Korbschlitten, mit welchen man vom Hausberg Monte hinunter in die Stadt fahren kann – das Ganze ist kein ganz billiger Spass.



Ein lohnenswerter Besuch ist die Markthalle von Funchal, wo es einfach alles gibt.




Braucht jemand eine neue Kamera?

Fischhalle:



Ein Auflug in die Bergwelt Madeiras mit einer „Levada-Wanderung“ muss natürlich bei einem Urlaub auf der Insel auch auf dem Programm stehen. Auf Grund des teilweise weniger guten Wetter haben wir 3 Anläufe gebraucht, bis wir die Wanderung zu den 25 Quellen entlang der Levadas unternehmen konnten. Levadas sind die alten Bewässerungskanale aus dem 15. Jahrhundert. Diese Bewässerungskanäle mussten früher gewartet werden, daher gibt es neben den Levadas schmale Wege, an welchen man heute schöne Wanderungen unternehmen kann. Die Wanderung bei Rabacal ist eine der schönsten auf Madeira, nach einer guten Stunde am Wasser entlang erreicht man das Ziel: die 25 Quellen.














Im Norden der Insel befindet sich der Ort Porto Moniz, man sollte dann die alte Küstenstrasse fahren, neben schönen Ausblicken auf´s Meer, kommt man immer wieder durch diese alten Tunnel hindurch.





Der Montag ist der verkehrsreichste Tag am Flughafen von Funchal – der Hauptanreisetag der Engländer und Skandinavier.














Leider geht jeder Urlaub einmal zu Ende und nach Hause brachte uns D-ATUF:


Der Flug ging wieder via MUC, wo wir sicher über 1 Stunde Bodenzeit hatten und die Maschine nicht verlassen durften – nach 6,5 Stunden in so einer 737-800 mit ausgebuchten 189 Sitzplätzen war dann auch jeder froh, als wir in STR endlich aussteigen durften

Mit diesem Bild vom Landeanflug auf München möchte ich meinen Bericht beenden und hoffe, dass er Euch gefallen hat.
